Ein Skidder ist eine allradgetriebene Maschine, die gefällte Bäume vom Einschlagsort zum straßennahen Rückeplatz zieht. Skidder gehören seit den 1960er-Jahren zur Standardausrüstung der Holzernte, als sie in den meisten Holzernte-Anwendungen Pferde und Raupentraktoren ablösten.
Seilskidder vs. Greiferskidder
Seilskidder nutzen eine Seilwinde mit Chokerseilen, um sich an Stämmen zu befestigen — das macht sie gut geeignet für selektive Nutzung, bei der der Bediener Stämme aus engen Lücken zwischen stehenden Bäumen herausziehen muss.
Greifer-Skidder nutzen einen hydraulischen Greifer am Heck, um gebündelte Stämme zu greifen, was sie im Kahlschlag schneller macht, wo ein
Feller Buncher die Stämme bereits gestapelt hat.
Gängige Hersteller
Die meistgenutzten Skidder in Nordamerika stammen von Caterpillar (CAT), John Deere, Tigercat und Weiler. Tigercat und Weiler sind besonders im Forstmarkt des Südostens der USA beliebt.
Worauf man achten sollte
Betriebsstunden, Zustand des Fahrwerks und Reifenverschleiß sind das Erste, was jeder Käufer prüft. Ein gut gewarteter Skidder mit 8.000 bis 12.000 Stunden hat noch reichlich Lebensdauer, aber alles über 15.000 Stunden verlangt eine gründliche Inspektion. Bei Seilmodellen die Seilwinde prüfen und bei Greifer-Maschinen die Drehpunkte des
Greifers — denn genau dort steckt das Geld.
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